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Meine Stücke schreibe ich selbst und spiele sie allein vor meinem Publikum. Um Lebendigkeit in meine Aufführungen zu bringen, gebe ich jeder Puppe eine eigene Stimme. Ich besitze etwa 130 Handpuppen.

In meinem Puppentheater ist der Kasper natürlich die Hauptperson, Freund und Begleiter, Beschützer und Vorbild der Kinder. Über den Kasper gebe ich spielerisch und behutsam, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, meine kleinen Botschaften an die Zuschauer weiter.

Vor Beginn der eigentlichen Vorstellung stehe ich vor der Bühne und lerne die Kinder kennen. Ich erkläre ihnen je nach Zeit und Interesse zuerst den Aufbau und die Funktion des Theaters. Anschließend finden wir gemeinsam heraus, daß es sich im Kaspertheater um Puppen handelt, vor denen wir keine Angst haben müssen. Sie benötigen lediglich Stimme und Bewegung vom Puppenspieler. Meine Stücke sind eine Mischung aus Spannung und Spaß. Spannung erzeuge ich vor allem durch Geheimnis. Das bedeutet: Die Kernaussage des Stückes wird zunächst nur angedeutet und bis zum Höhepunkt langsam aufgebaut.

Ich greife alle Themenbereiche auf, die man mir stellt. So sind von mir unter anderem folgende Themen bereits bearbeitet: Gesunde Ernährung, mein Körper, Zahnhygiene (Theater mil Zähnen als Puppen), Natur und Umwelt, behutsamer Umgang miteinander, "Nein-sagen" können, trau dich zu helfen, etc. Diese gegenüber den phantasievollen Märchen etwas trockenen, abstrakten Themen lassen sich gut in Tiergeschichten einfassen.

Das beste Barometer für eine gute Geschichte ist natürlich das Publikum. In der Regel sind da die Kinder spontaner und offener als Erwachsene. Es gibt für einen Puppenspieler nichts Schöneres, als das Gefühl zu haben, mit dem Publikum eins zu sein.

Beate Welsch, im September 2005


Dr. Michael Welsch, © 2003